{"version":"1.0","provider_name":"Pferdegesundheitsakademie","provider_url":"https:\/\/pferdegesundheitsakademie.de","author_name":"Dr. Kai Kreling","author_url":"https:\/\/pferdegesundheitsakademie.de\/author\/dr-kai-kreling\/","title":"Fohlen - Entwicklungsrisiken","html":"<h2>Wie kann man richtig vorbeugen?<\/h2>\r\n<h2>Risiken durch Darmparasiten und Virusinfektionen<\/h2>\r\nDarmparasiten und Virusinfektionen sind die h\u00e4ufigsten Ursachen f\u00fcr eine mangelhafte Entwicklung oder einen problematischen Gesundheitszustand unserer Fohlen. Sowohl gegen die Magen-Darmw\u00fcrmer als auch gegen Viren kann man heute sehr effizient im Vorfeld etwas tun. Vorbeugen ist besser als heilen \u2013 nach dieser Devise funktioniert das auch in der Pferdezucht!\u00a0 Wie sie gegen Parasiten und Viren wirksam sch\u00fctzen, h\u00e4ngt von einem professionellen Stallmanagement ab. Entwurmen und Impfen zur richtigen Zeit sollte ein wesentlicher Aspekt des Aufzuchtmanagements sein.\r\n<h2>Entwurmen \u2013 aber wie?<\/h2>\r\nMagen-Darm Parasiten kommen bei jedem Pferd vor. Die Haltung und Hygiene im Pferdestall und auf der Weide tr\u00e4gt zu einem Gro\u00dfteil zur Reduzierung des Wurmbefalles beim Pferd bei, kann diesen jedoch nicht vollst\u00e4ndig verhindern. Das Pferd als Pflanzenfresser ist auf die \"Mitarbeit\" von Mikroorganismen angewiesen. Diese Mikroorganismen sind im Wesentlichen Bakterien, die einen Teil der Verdauung von Futterbestandteilen \u00fcbernehmen. In diesem besiedelten Darm besteht auch f\u00fcr andere Organismen wie z.B. die Magen-Darmw\u00fcrmer ein idealer Lebensraum.\r\n\r\nDiese W\u00fcrmer werden auch Parasiten genannt, d.h. sie leben auf Kosten ihres Wirtes - des Pferdes. Je gr\u00f6\u00dfer nun dieser Befall von Magen-Darmw\u00fcrmern ist, desto mehr Energie wird dem Futter f\u00fcr die Ern\u00e4hrung dieser Parasiten entzogen. Diese fehlende Energie muss durch eine vergr\u00f6\u00dferte Futtergabe kompensiert werden. Dar\u00fcber hinaus sch\u00e4digen manche W\u00fcrmer die Darmwand, innere Organe und auch die Blutgef\u00e4\u00dfe. Die Aufnahme von Energie aus dem Darm wird hierdurch zus\u00e4tzlich erschwert. Nicht selten folgen den Sch\u00e4digungen von Darm und anderen inneren Organen indirekt Leistungsverlust,\u00a0 Kolikanf\u00e4lligkeit, Hustenproblematik, Wachstumsst\u00f6rungen und im Einzelfall auch Lahmheiten.\r\n\r\n<strong>Ganz wichtig ist eine regelm\u00e4\u00dfige und auch relativ h\u00e4ufige Entwurmung der Fohlen.<\/strong> Eine starke Verwurmung der Fohlen f\u00fchrt zu <strong>Entwicklungsst\u00f6rungen<\/strong> oder vermindert die Entwicklung entsprechend dem m\u00f6glichen Potential. Regelm\u00e4\u00dfiges Entwurmen verbessert den Leistungszustand des Pferdes, das Wachstum und die Entwicklung der Fohlen und kann zus\u00e4tzlich zu Einsparungen bei der Futterration f\u00fchren.\r\n<h2><strong>Welche W\u00fcrmer kommen im K\u00f6rper unserer Pferde vor? <\/strong><\/h2>\r\n<table>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td width=\"205\"><strong>Parasit<\/strong><\/td>\r\n<td style=\"text-align: left;\" width=\"205\"><strong>Vorkommen<\/strong><\/td>\r\n<td width=\"205\"><strong>Infektionsquelle<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"205\"><strong>Zwergfadenwurm<\/strong> (Strongyloides westeri)<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left;\" width=\"205\">Nur bei jungen Fohlen<\/td>\r\n<td width=\"205\">Larven in Muttermilch<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"205\"><strong>Spulwurm<\/strong>\r\n(Parascaris equorum)<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left;\" width=\"205\">Fohlen und J\u00e4hrlinge<\/td>\r\n<td width=\"205\">Eier in Einstreu und Weide<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"205\"><strong>Strongyliden<\/strong> (Palisadenw\u00fcrmer)<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left;\" width=\"205\">Alle Pferde<\/td>\r\n<td width=\"205\">Larven auf Weide, im Gr\u00fcnfutter, im Stall<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h3><strong>Gro\u00dfe Strongyliden, z.B. der Blutwurm Strongylus vulgaris\r\nKleine Strongyliden (Cyathostominose)<\/strong><\/h3>\r\n<table>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td width=\"262\"><strong>Parasit<\/strong><\/td>\r\n<td width=\"142\"><strong>Vorkommen<\/strong><\/td>\r\n<td width=\"215\"><strong>Infektionsquelle<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"262\"><strong>Lungenwurm<\/strong>\r\n(Dictyocaulus arnfieldi)<\/td>\r\n<td width=\"142\">Alle Pferde<\/td>\r\n<td width=\"215\">Eier u. Larven auf Weide - Esel!<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"262\"><strong>Magenwurm<\/strong>\r\n(Trichostrongylus axei)<\/td>\r\n<td width=\"142\">Alle Pferde<\/td>\r\n<td width=\"215\">Larven auf Weide<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"262\"><strong>Magendassel<\/strong>\/<strong>Magenbremse<\/strong> z.B.Gasterophilus intestinalis<\/td>\r\n<td width=\"142\">Alle Pferde<\/td>\r\n<td width=\"215\">Eier v.a. a.d. Vorderbeinen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"262\"><strong>Pfriemenschwanz<\/strong>\r\n(Oxyuris equi)<\/td>\r\n<td width=\"142\">Alle Pferde<\/td>\r\n<td width=\"215\">Eischn\u00fcre in der Einstreu, am Boden<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\nDer Befall mit einem <strong>Bandwurm<\/strong> ist in den letzten Jahren immer h\u00e4ufiger aufgetreten. Die Diagnose ist oft nicht einfach. Mittlerweile gibt es einige auch gegen den Bandwurm wirksame Entwurmungsmittel f\u00fcr Pferde. Eine prophylaktische Behandlung 2x j\u00e4hrlich wird empfohlen. In Problembest\u00e4nden k\u00f6nnen 4 Behandlungen und mehr im Jahr notwendig werden.\r\n<h2>Welche Pferde im Zuchtstall wann und wie entwurmen?<\/h2>\r\n<h3><strong>Neugeborene Fohlen<\/strong><\/h3>\r\nBei Auftreten von Durchfall, hervorgerufen durch den <strong>Zwergfadenwurm<\/strong>, kann das Fohlen zwischen dem <strong>7. und 10. Lebenstag<\/strong> z.B. mit Fenbendazol (Panacur) entwurmt werden, dabei sollte man mindestens ein Drittel bzw. die halbe Tube verabreichen. Danach erfolgen noch\u00a0 zwei weitere Verabreichungen jeweils im Abstand von etwa 14 Tagen.\r\n\r\nErste Behandlungen gegen <strong>Spulw\u00fcrmer<\/strong> und andere sollten daraufhin monatlich mit Pyrantel (Banminth) erfolgen, bis das Fohlen <strong>6 Monate<\/strong> alt ist. Pyrantel sollte dabei nach Gewicht dosiert werden.\r\n\r\n<strong>Ab einem Alter von einem halben Jahr<\/strong> k\u00f6nnen Ivermectin-Wirkstoffe verwendet werden. Anschlie\u00dfend ist die regelm\u00e4\u00dfige Entwurmung, wie bei erwachsenen Pferden, alle 3 Monate zu empfehlen.\r\n<h3>Absetzer und J\u00e4hrlinge<\/h3>\r\nIm Wesentlichen zur Bek\u00e4mpfung des <strong>Spulwurmes<\/strong> sollten <strong>regelm\u00e4\u00dfig<\/strong> Wurmkuren im Abstand von nicht mehr als 8 Wochen.\r\n<h4>Zuchtstuten<\/h4>\r\nDie Entwurmung mit z.B. Ivermectinen sollte m\u00f6glichst 4 Wochen vor dem Abfohlen und am Tag des Abfohlens erfolgen.\r\n<h2>Fazit zur Entwurmung<\/h2>\r\nZusammenfassend sollte man festhalten, dass die beste <strong>Wurmprophylaxe<\/strong> eine t\u00e4gliche <strong>Weide- bzw. Stalls\u00e4uberung<\/strong> ist. Diese <strong>Hygienema\u00dfnahme<\/strong> ist h\u00e4ufig nicht praktikabel. Sie kann auch den Wurmbefall nicht vollst\u00e4ndig unterbinden. Deshalb ist es absolut notwendig den <strong>Wurmbefall<\/strong> unserer Pferde, vor allem der ganz Jungen zu <strong>kontrollieren<\/strong>.\r\n\r\nUm einen \u00dcberblick \u00fcber den Wurmbefall eines Pferdebestandes zu bekommen, ist es ratsam <strong>Kotproben<\/strong> untersuchen zu lassen. Eine spezielle Untersuchung auf Bandwurmbefall ist heute immer sinnvoll. Ein entsprechendes <strong>Entwurmungsprogramm<\/strong> sollte in Zusammenarbeit mit dem betreuenden Tierarzt erstellt werden.\r\n\r\nAls <strong>Faustregel<\/strong> sollte man sich f\u00fcr das <strong>Fr\u00fchjahr<\/strong> (M\u00e4rz) eine Entwurmung mit Pyrantel (Banminth) oder gegebenenfalls einem Ivermectin-Wirkstoff vormerken.\r\n\r\nIm <strong>Sommer<\/strong> (Juli\/August) kann je nach Weidepflege eine Wurmkur ausgesetzt werden, f\u00fcr diesen Fall wird zur Absicherung eine Kotprobe empfohlen. Kann keine optimale Weidehygiene garantiert werden, sollte man\u00a0 die Pferde mit Ivermectin\/Moxidectin (Equest) entwurmen.\r\n\r\nF\u00fcr den <strong>Herbst<\/strong> (Oktober) eignet sich ein reines Bandwurmpr\u00e4parat mit Praziquantel. Wenn im Sommer allerdings keine Wurmkur verabreicht wurde, sollte im Herbst ein Kombipr\u00e4parat mit Praziquantel wie z.B. Equimax \/ Equest Pramox ausgew\u00e4hlt werden.\r\n\r\nIm <strong>Dezember<\/strong> wird die sogenannte \u201eNikolauswurmkur\u201c verabreicht, die mit Ivermectinpr\u00e4paraten die Dasselfliegenlarve bek\u00e4mpft.\r\n\r\nEin<strong> straff organisiertes Entwurmungsprogramm<\/strong> ist nicht nur aus der Sicht der <strong>Gesunderhaltung<\/strong>, sondern <strong>auch aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden<\/strong> empfehlenswert. Die Futtergabe kann in einem gut gef\u00fchrten Pferdebestand - gegen\u00fcber einem hochgradig mit Darmparasiten infizierten - bis zu 20% und mehr reduziert werden. Weitgehend wurmfreie Pferdebest\u00e4nde sind Voraussetzung f\u00fcr eine gute Entwicklung des jungen Pferdes und eine optimale Leistungsbereitschaft bei allen Pferden.\r\n<h2>Impfen nicht nur bei den Erwachsenen Pferden<\/h2>\r\n<strong>Junge Pferde<\/strong> werden nicht nur durch die Darmparasiten <strong>in ihrer Entwicklung beeinflusst<\/strong>, sondern <strong>erkranken<\/strong> sehr viel <strong>leichter<\/strong> an Infektionserkrankungen wie Influenza (Pferdegrippe) und Rhinopneumonitis (Pferdehusten) als erwachsene Pferde.\r\n\r\nViruserkrankungen k\u00f6nnen bei einem Krankheitsausbruch nicht urs\u00e4chlich behandelt werden. Sie f\u00fchren in einer gro\u00dfen Zahl auch nach durchgestandener Infektion zu bleibenden Sch\u00e4den vor allem an den Atemwegen der jungen Pferde. Auch hier ist die <strong>Prophylaxe<\/strong> gefragt. <strong>Impfen<\/strong> macht Sinn. Nur sollten die jungen Pferde <strong>weder zu fr\u00fch, noch zu sp\u00e4t<\/strong> geimpft werden. Eine zu fr\u00fche Impfung k\u00f6nnen die Fohlen nicht entsprechend \u201ebeantworten\u201c, w\u00e4hrend zu sp\u00e4tes Impfen ein entsprechendes Risiko einer Infektion w\u00e4hrend der nicht geimpften Phase bedeutet.\r\n<h2>Geimpft wird gegen:<\/h2>\r\n<h3><strong>Pferdeinfluenza (Pferdegrippe)<\/strong><\/h3>\r\nImpfstoffe : Equilis Influenza NN, Cavallon, Duvaxyn, ProteqFlu\r\n\r\nImpfung<strong> ab dem 4.Lebensmonat<\/strong>.\r\n\r\nDie <strong>Grundimmunisierung<\/strong> besteht aus 3 Impfungen: die 1. und 2. im Abstand von 6 - 10 Wochen und die 3. nach weiteren 6 Monaten.\r\n\r\n<strong>Wiederholungsimpfungen<\/strong> sollten alle 6 Monate durchgef\u00fchrt werden (Vorsicht: teilweise abge\u00e4nderte Impfintervalle sind nicht LPO konform). F\u00fcr Turnierpferde m\u00fcssen exakte Zeitr\u00e4ume eingehalten werden, dabei darf das Intervall maximal 7 Monate + 21 Tage bzw. 6 Monate \u2013 21 Tage nicht \u00fcber- bzw. unterschreiten, weil ansonsten eine neue Grundimmunisierung erfolgen muss. Pferde, die nicht auf Turnieren starten sollten sp\u00e4testens nach 9 Monaten neu grundimmunisiert werden, um einen optimalen Impfschutz zu gew\u00e4hrleisten.\r\n<h3>Rhinopneumonitis (Pferdehusten)<\/h3>\r\nImpfstoffe : Prevaccinol, Cavallon IR, Equip EHV\r\n\r\nDie <strong>Grundimmunisierung<\/strong> besteht aus 3 Impfungen: die 1. und 2. im Abstand von 6 \u2013 10\u00a0 Wochen, die 3. nach 6 Monaten.\r\n\r\n<strong>Wiederholungsimpfungen<\/strong> sollten alle 6 Monate +\/- 2 Wochen durchgef\u00fchrt werden.\r\n<h4>Fohlen ab 6 Monaten sollten gegen beide Erreger (Influenza- und Herpesviren) grundimmunisiert werden.<\/h4>\r\n<h3>Tollwut<\/h3>\r\nImpfstoffe : z.B. Rabisin und andere\r\n\r\nEs ist <strong>keine Grundimmunisierung<\/strong> notwendig.\r\n\r\nImpfung <strong>im 6. Lebensmonat, danach alle 12 Monate<\/strong>. Der Impfschutz gilt 18 Tage nach erfolgter Impfung als belastbar.\r\n<h3>Tetanus<\/h3>\r\nImpfstoffe: verschiedene Tetanus-Toxoide\r\n\r\n<strong>Grundimmunisierung<\/strong> im 4. Lebensmonat, die 2. Impfung im Abstand von 4-8 Wochen. Eine dritte Impfung sollte 12 Monate nach der Grundimmunisierung erfolgen.\r\n\r\nDanach werden <strong>Auffrischungsimpfungen<\/strong> im Abstand von 24 Monaten durchgef\u00fchrt.\r\n<h3>Pilz<\/h3>\r\nImpfstoff: Insol\r\n\r\n<strong>Bei Pilzinfektionen oder zur Vorbeugung<\/strong> kann man den Patienten im Abstand von 14 Tagen mit Insol impfen. Eine Auffrischung sollte je nach Bedarf einmal j\u00e4hrlich wieder mit zwei Impfungen in 14t\u00e4gigem Abstand erfolgen.\r\n<h3>Westnilvirus<\/h3>\r\nImpfstoff: Duvaxyn\u00ae WNV\r\n\r\nIdealerweise sollten die Pferde <strong>vor der M\u00fcckensaison<\/strong> geimpft werden. Es werden zwei Impfungen im Abstand von 3-5 Wochen durchgef\u00fchrt. Der Impfschutz gilt drei Wochen nach der zweiten Impfung.\u00a0 Diese meldepflichtige Erkrankung sollte <strong>einmal j\u00e4hrlich aufgefrischt<\/strong> werden.\r\n<h2>Fazit zur Impfung<\/h2>\r\nImpfen ist wie ein professionelles Entwurmungsschema <strong>aktive Gesundheitsvorsorge<\/strong>. Damit sichert sich der Z\u00fcchter eine risikominimierte Aufzucht mit gesundheitlich qualitativ h\u00f6herwertigen Pferden. <strong>Regelm\u00e4\u00dfig geimpfte Zuchtstuten<\/strong> und <strong>zum richtigen Zeitpunkt geimpfte Fohlen<\/strong> minimieren auch das Ausfallrisiko und sind dadurch auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der Pferdezucht. Pferde erst dann zu impfen, wenn sie aufs Turnier sollen und daher zwangsl\u00e4ufig geimpft werden m\u00fcssen, ist biologisch absolut zu sp\u00e4t.\u00a0 Der schon eingangs erw\u00e4hnte Satz <strong>Vorbeugen ist besser als heilen<\/strong> ist die Devise, nach der moderne Zuchtbetriebe heute handeln sollten.","type":"rich","thumbnail_url":"https:\/\/pferdegesundheitsakademie.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Fohlen-2-1-150x150.jpg","thumbnail_width":150,"thumbnail_height":150}