<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><oembed><version>1.0</version><provider_name>Pferdegesundheitsakademie</provider_name><provider_url>https://pferdegesundheitsakademie.de</provider_url><author_name>Dr. Kai Kreling</author_name><author_url>https://pferdegesundheitsakademie.de/author/ar/</author_url><title>Wurmkur beim Pferd</title><html>&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Magen-Darm Parasiten und deren Bekämpfung&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
Magen-Darm Parasiten kommen &lt;strong&gt;bei jedem Pferd&lt;/strong&gt; vor. Pferde sind Pflanzenfresser. Im Futter sind Parasiteneier und –larvenstadien, die während der Futteraufnahme in den Magen-Darmtrakt des Pferdes gelangen.
&lt;h3&gt;Kein Pferd ist parasitenfrei.&lt;/h3&gt;
Die Haltung und Hygiene im Pferdestall und auf der Weide trägt zu einem Großteil zur Reduzierung des Wurmbefalles beim Pferd bei, kann diesen jedoch nicht vollständig verhindern.

Das Pferd als Pflanzenfresser ist auf die &quot;Mitarbeit&quot; von Mikroorganismen angewiesen. Diese &lt;strong&gt;Mikroorganismen&lt;/strong&gt; sind im Wesentlichen Bakterien, die einen Teil der &lt;strong&gt;Verdauung&lt;/strong&gt; von Futterbestandteilen übernehmen. In diesem besiedelten Darm besteht auch für andere Organismen wie z.B. die Magen-Darmwürmer ein idealer Lebensraum.

Diese Würmer werden auch &lt;strong&gt;Parasiten&lt;/strong&gt; genannt, d.h. sie &lt;strong&gt;leben auf Kosten ihres Wirtes - des Pferdes&lt;/strong&gt;. Je größer nun dieser Befall von Magen-Darmwürmern ist, desto mehr Energie wird dem Futter für die Ernährung dieser Parasiten entzogen. Diese fehlende Energie muss durch eine vergrößerte Futtergabe kompensiert werden. Darüber hinaus schädigen manche Würmer die Darmwand, innere Organe und auch die Blutgefäße. Die Aufnahme von Energie aus dem Darm wird hierdurch zusätzlich erschwert. Nicht selten folgen den &lt;strong&gt;Schädigungen&lt;/strong&gt; von Darm und anderen inneren Organen indirekt Leistungsverlust, Kolikanfälligkeit, Hustenproblematik, Wachstumsstörungen und im Einzelfall auch Lahmheiten.
&lt;h2 style=&quot;margin-bottom: 6pt; text-align: left;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;Wann entwurme ich und wie?&lt;/h2&gt;
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Idealerweise wird durch &lt;strong&gt;Kotuntersuchungen &lt;/strong&gt;der &lt;strong&gt;Parasitenstatus &lt;/strong&gt;eines Pferdes festgestellt und dann entsprechend der Menge an vorgefundenen Würmern oder Wurmeiern Maßnahmen wie eine Wurmkur gezielt durchgeführt. Dieses &lt;strong&gt;selektive Wurm-Management&lt;/strong&gt; hat sich heute in der Praxis weitgehend etabliert.

Unter dem Strich ist die beste „Wurmkur“ eine extrem gute &lt;strong&gt;Stall- und Weidehygiene&lt;/strong&gt;. Werden weniger Wurmeier und -larven aufgenommen, gibt es weniger Würmer im Pferd. Die letzten Jahre mit gezielter Parasitenbestimmung haben gezeigt, dass in sehr gut strukturierten Ställen mit einer täglichen Stallentmistung und einem professionellen Weidemanagement ein bis zu 75% geringerer Einsatz von Entwurmungsmittel benötigt wird.
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Fazit: Hygiene ist die beste Wurmkur!&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
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