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Schwitzen des Pferdes – Vorsicht Überhitzung

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Warum ist Schwitzen beim Pferd so wichtig?

Das Pferd schwitzt wie wir Menschen bei der Arbeit und bei heißem Wetter. Es schwitzt schon deutlich schneller als wir Menschen. Das hängt damit zusammen, dass das Pferd im Verhältnis zu seiner gesamten Körpermasse eine relativ kleine Körperoberfläche besitzt. Dadurch kühlt es die Wärme, die bei der Muskelarbeit entsteht, nur langsam wieder runter. Bei uns Menschen ist das Verhältnis Körpermasse zu Körperoberfläche etwas günstiger. Wir schwitzen im Sommer nicht ganz so stark wie das Pferd – frieren aber dafür im Winter deutlich schneller. Schwitzen ermöglicht und unterstützt die Abkühlung des Körpers. Durch Verdunsten des Schweißes, die sogenannte Verdunstungskälte, kühlt der Körper wieder auf seine normale Kerntemperatur von 37,5 – 38,3 Grad runter. Gefährlich ist bei allen Säugetieren die Überhitzung des Körpers. Ab 41,5 Grad kommt es zu lebensgefährlichen Eiweißreaktionen im Blut. Dies versucht der Körper des Pferdes unbedingt durch extremes Schwitzen zu vermeiden. Wie ist zu beachten? Wasser ist der wichtigste Faktor zur Erhaltung dieses Regulationsprinzips. Hat der Körper zu wenig Wasser, kann er nicht schwitzen und kann unter bestimmten Bedingungen überhitzen. Ein Kollaps droht. 20 – 30 Liter Wasser benötigt ein Pferd pro Tag im Durchschnitt. Ist das Wetter heiß oder muss das Pferd viel Leistung bringen, steigt der Wasserbedarf bis zu 80 Litern pro Tag. Situationen - wie das Pferd auf einem Turnier den ganzen Tag im Transporter zu lassen - heizen Pferde deutlich auf. Wichtig ist hierbei möglichst Schatten zu suchen, Luftzirkulation zu ermöglichen und dem Pferd Wasser zur freien Verfügung zu halten. Der Schweiß des Pferdes ist salzig. Das heißt, dass während der Schwitzphase das Pferd viele Salze verliert. Sinkt der Salzgehalt im Pferd unter ein Minimum, funktionieren viele Organe und Organsysteme nicht mehr oder zumindest nur noch eingeschränkt. Die Pferde können ihre Leistung nicht mehr erbringen und es kann zu Folgeschäden kommen. Deshalb ist eine Gabe von Salzen – oder in der Fachsprache als Elektrolyte bezeichnet – zumindest bei heißem Wetter und starker Belastung unentbehrlich. Einen Esslöffel Salz pro Tag hilft die Basisversorgung zu gewährleisten. Es wird aber nicht nur Kochsalz sondern zum Beispiel auch sehr viel Kalium speziell über den Schweiß beim Pferd ausgeschieden. Kalium kann durch die Fütterung einer Banane pro Tag leicht ausgeglichen werden. Die Gefahr zu viel Salz zu geben ist nicht da. Zuviel Salz wird gegebenenfalls wieder ausgeschieden.

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